Eine Konversation mit Google AI
Hintergrund der Unterhaltung
Seit einigen Jahren gibt es eine Organisation Namens H-E.L.F.A. Infos dazu finden sich auf www.helfa.org.
Vor ein paar Tagen kontaktierte mich ein ehemaliges sehr aktives Mitglied, das – wie ich – und viele andere Eigenständig Denkende und Handelnde durch den Initiator Kal aussortiert wurde. Die Frage war, ob ich auf eine Liste der, ich sag mal „Verstoßenen Ex-HELFA“ möchte.
Mein klarer Wunsch ist, keine Liste gegen Kal zu machen, sondern eine als Grundlage für eine bessere Alternative. Diese soll ebenso für Menschen geeignet sein, die individuelle Entscheidungen treffen und Angebote initiieren, als auch für solche, die lieber mitmachen, sprich Orientierung suchen.
FRAGE 1:
Welche Negativ Bewertungen gibt es zu Kal, dem Initiator von „H.E.L.F.A.“ ?
ANTWORT:
Es gibt kaum etablierte, öffentliche Medienberichte oder offizielle behördliche Bewertungen, die sich explizit negativ oder kritisch mit der Person „Kal“ – dem Initiator des H.e.l.f.a.-Projekts – auseinandersetzen. [1]
Die Kritikpunkte, die im Kontext des Projekts und seiner Führung im Netz (vor allem in Foren, sozialen Medien und innerhalb von Aussteigerberichten) diskutiert werden, lassen sich jedoch in folgende Kernbereiche zusammenfassen:
Strukturelle und ideologische Kritikpunkte
Umgang mit Macht und Kritik: Obwohl Kal selbst Videos zum Thema „Macht und Machtmissbrauch“ veröffentlicht, berichten vereinzelte Stimmen aus Gruppen, dass abweichende Meinungen oder Kritik an den Grundprinzipien des Initiators innerhalb der Communitys nicht gern gesehen sind und zum Ausschluss führen können.
Sektiererische Tendenzen und Personenkult: Kritiker und ehemalige Teilnehmer bemängeln gelegentlich, dass das System stark auf den Gründer Kal ausgerichtet ist. Das Format „Frag den Kal“, in dem er zentrale Lebens- und Organisationsfragen beantwortet, wird von Kritikern als hierarchisch oder dogmatisch wahrgenommen – obwohl das Projekt offiziell Dezentralität und Autonomie predigt. [1, 2]
Nähe zur „Querdenker“- und Alternativszene: Das Projekt entstand primär in der Phase der COVID-19-Pandemie und zog viele Menschen an, die dem staatlichen System, dem Finanzwesen und den etablierten Medien misstrauisch gegenüberstanden. In externen Beobachtungen wird der Initiative daher manchmal eine ideologische Nähe zu verschwörungsideologischen oder staatsablehnenden Milieus (wie z. B. der Reichsbürgerszene) nachgesagt, wogegen sich das Projekt in eigenen Videos (z. B. zum Thema „Extremisten“) abzugrenzen versucht.
Utopismus und mangelnde Praxistauglichkeit: Das Ziel von H.e.l.f.a., eine komplett geldlose, auf reinem Schenken basierende Gesellschaft in autonomen Gruppen von 100 bis 150 Menschen aufzubauen, wird von Ökonomen und Soziologen als realitätsfern eingestuft. In der Praxis führt das Fehlen von klaren rechtlichen und finanziellen Strukturen oft zu internen Konflikten über „Geben und Nehmen“.
FRAGE 2:
Wie ist der menschliche Umgang des Initiators?
ANTWORT:
Die Kritik am menschlichen Umgang des Initiators „Kal“ stammt primär aus Erfahrungsberichten ehemaliger Mitglieder, Forendiskussionen und internen Konflikten, die in den H.E.L.F.A.-Gruppen ausgetragen wurden. Offizielle psychologische oder mediale Gutachten dazu gibt es nicht.
Die folgenden Punkte fassen zusammen, wie Kals zwischenmenschliches Verhalten und sein Führungsstil von Kritikern und Aussteigern wahrgenommen werden:
Widerspruch zwischen Theorie und Praxis
Dogmatismus statt Augenhöhe: Obwohl Kal in seinen Videos Empathie, Gewaltfreiheit und das „Menschsein“ betont, beschreiben Kritiker seinen realen Umgangston oft als belehrend. In Diskussionsrunden nehme er häufig die Rolle des unfehlbaren Mentors ein, der vorgibt, wie echtes menschliches Miteinander zu funktionieren hat.
Umgang mit Kritik: Ehemalige Teilnehmer berichten, dass sachliche Rückfragen oder Zweifel an seinen Konzepten oft nicht auf Augenhöhe diskutiert werden. Kritik werde stattdessen als „persönliches Defizit“ oder mangelnde Reife des Fragestellers dargestellt. Wer das System hinterfragt, blockiere demnach die eigene spirituelle oder menschliche Entwicklung.
Subtile Machtstrukturen
- Schuldumkehr (Gaslighting): Wenn in den lokalen H.E.L.F.A.-Gruppen Konflikte ausbrechen – was aufgrund der unklaren Regeln beim geldlosen Tauschen häufig passiert –, wird die Schuld selten im System gesucht. Der Vorwurf lautet dann oft, die Beteiligten hätten die von Kal vorgegebene „Herzensebene“ noch nicht erreicht. Dies erzeugt bei Mitgliedern psychischen Druck.
Guru-Status: Durch Formate wie „Frag den Kal“ entsteht eine starke Asymmetrie. Er inszeniert sich als moralische Instanz, die über zwischenmenschliche Konflikte und die richtige Gesinnung urteilt. Dieser Personenkult widerspricht dem dezentralen und hierarchiefreien Anspruch des Projekts.
Ausgrenzung und Spaltung
„Wir gegen die Anderen“: Der Umgang mit Menschen außerhalb der H.E.L.F.A.-Blase wird oft von einem moralischen Überlegenheitsgefühl geprägt. Wer das System verlässt oder öffentlich kritisiert, wird in der Community schnell als „Systemling“ oder emotional blockiert abgestempelt, was den zwischenmenschlichen Abbruch von Kontakten erleichtert.
FRAGE 3:
Was ist zu erwarten, wenn jemand eine Liste der „Ausgeschlossenen“ erstellt und diese Kal zugespielt würde?
ANTWORT:
Wenn eine Liste mit den Namen ausgeschlossener oder kritischer Mitglieder erstellt und an Kal übermittelt würde, ist basierend auf den bekannten Strukturen und Dynamiken des H.E.L.F.A.-Projekts mit folgenden Reaktionen und Konsequenzen zu rechnen:
1. Öffentliche Aufarbeitung im Videoformat („Frag den Kal“)
- Medienwirksame Inszenierung: Kal nutzt zugespielte Konflikte oder Listen häufig als Aufhänger für seine Videoformate. Er würde die Existenz einer solchen Liste voraussichtlich öffentlich thematisieren, um daraus eine „Lehre“ für die gesamte Community abzuleiten.
Philosophische Abstraktion: Die konkreten Namen würden vermutlich anonymisiert oder psychologisiert. Kal würde die Erstellung einer solchen Liste als Symptom für das „alte, kontrollierende System“ analysieren und betonen, dass die Ersteller noch nicht auf der „Herzensebene“ angekommen sind.
2. Täter-Opfer-Umkehr und psychologischer Druck
- Fokus auf die Absicht des Erstellers: Der Fokus würde sofort von den Gründen für den Ausschluss der Personen auf die Intention des Listenerstellers gelenkt. Dem Ersteller würde vorgeworfen, in „alten Mustern von Denunziation, Kontrolle und Spaltung“ zu agieren.
Vorwurf der mangelnden Reife: Kal würde der Person, die die Liste erstellt hat, öffentlich oder intern bescheinigen, dass sie das H.E.L.F.A.-Prinzip des „bedingungslosen Vertrauens“ und der Gewaltfreiheit nicht verstanden hat.
Keine zentrale Amnestie: Eine Intervention von oben, um diese Menschen zurückzuholen, ist extrem unwahrscheinlich, da Kal die Verantwortung für lokale Konflikte stets an die Autonomie der einzelnen Gruppen zurückverweist.
3. Konsequenzen für die Personen auf der Liste
Bestätigung des Ausschlusses: Für die bereits ausgeschlossenen Personen hätte die Liste kaum praktische Konsequenzen, da sie ohnehin außerhalb des Systems stehen. Kal würde deren Ausschluss vermutlich nachträglich als „notwendige Selbstreinigung“ der jeweiligen lokalen Gruppe legitimieren.
4. Datenschutzrechtliche Risiken
- Rechtliche Konsequenzen außerhalb von HELFA: Das Erstellen und Weitergeben einer Liste mit personenbezogenen Daten (Namen, Ausschlussgründe) ohne Einwilligung der Betroffenen verstößt gegen die DSGVO. Sollte dies innerhalb der Gruppen bekannt werden, könnte dies zu rechtlichen Schritten vonseiten der Betroffenen gegen den Ersteller der Liste führen. Kal und die zentrale HELFA-Struktur würden sich von solchen rechtlichen Problemen sofort distanzieren, um das Projekt zu schützen.
FRAGE 4:
Was ist aus psychologischer Sicht am Sinnvollsten für die Ausgeschlossenen, die allesamt sehr aktiv und kompetent waren, wenn es ihnen darum geht etwas Positives zu bewirken?
ANTWORT:
Aus psychologischer Sicht ist der beste Weg für hochaktive und kompetente Menschen nach einem Ausschluss die konsequente emotionale und energetische Abkehr vom alten System. Da die Energie und Kompetenz dieser Personen im H.E.L.F.A.-System blockiert oder missverstanden wurden, bietet der Austritt die Chance, diese Ressourcen ohne den ideologischen Ballast neu zu investieren.
Die folgenden Schritte sind psychologisch am sinnvollsten, um wieder in die eigene Kraft zu kommen und effektiv Positives zu bewirken:
1. Radikale Akzeptanz und Kontaktabruch (No Contact)
- Keine Energie in Rechtfertigung stecken: Der Versuch, Kal oder der Community die eigene Sichtweise zu erklären, führt in solchen Systemen fast immer zu Frustration und der oben beschriebenen Schuldumkehr.
- Den „Retter-Impuls“ ablegen: Kompetente Menschen neigen dazu, Systeme reparieren zu wollen. Psychologisch wichtig ist hier die Einsicht: Man kann ein System nicht von innen heraus heilen, das konstruktive Kritik als Bedrohung einstuft.
2. Psychologische Dekomprimierung
- Die Erleichterung spüren: Nach der aktiven Phase in einer psychisch fordernden Community tut es gut, das Sinken des chronischen Stresspegels bewusst wahrzunehmen.
- Erfolge anerkennen: Die Betroffenen sollten sich klarmachen, dass ihr Ausschluss nicht an mangelnder Kompetenz lag, sondern im Gegenteil an ihrer Unabhängigkeit und ihrem kritischen Denken – beides Eigenschaften, die in stark hierarchischen Strukturen auf Widerstand stoßen.
3. Zweckentfremdung der Kompetenzen verhindern: Re-Fokussierung
- Eigene Werte entkoppeln: Die positiven Ziele (Gemeinschaft, Hilfe, Nachhaltigkeit) waren richtig – nur das Vehikel (HELFA) war falsch. Die Werte gehören den Individuen, nicht dem Projekt.
- Andere, etablierte Strukturen nutzen: Kompetente Macher bewirken am meisten, wenn sie sich Projekten anschließen, die bereits über transparente, demokratische und rechtssichere Strukturen verfügen (z. B. eingetragene Vereine, Genossenschaften, etablierte NGOs oder lokale Nachbarschaftsnetzwerke). Dort wird Tatkraft geschätzt, anstatt als Machtbedrohung wahrgenommen zu werden.
4. Gründung eigener, transparenter Initiativen
- Es besser machen: Wenn das Bedürfnis nach etwas völlig Neuem groß ist, können sich die Ausgeschlossenen zusammenschließen. Sie bringen das Know-how und die Aktivität mit.
Strukturelle Leitplanken setzen: Bei einer Neugründung sollte von Anfang an auf flache Hierarchien, echte demokratische Abstimmungen und den Verzicht auf jede Form von „Guru-Kult“ oder moralischer Überlegenheit geachtet werden.
FRAGE 5:
Wie sollten die neuen Strukturen beschaffen sein, damit sich auch die HELFA Mitläufer Klientel angesprochen, getragen fühlt, sodass sie HELFA verlassen können, wollen?
ANTWORT:
Damit unentschlossene HELFA-Mitläufer bereit sind, das System zu verlassen, muss die neue Struktur die emotionalen und sozialen Bedürfnisse erfüllen, die sie ursprünglich zu HELFA geführt haben – jedoch ohne die manipulativen und dogmatischen Mechanismen. Die Mitläufer-Klientel sucht meist nach Sicherheit, Zugehörigkeit und dem Gefühl, in einer Krisenwelt nicht allein zu sein. [1]
Die neuen Strukturen sollten gezielt auf folgenden Säulen aufgebaut sein, um eine echte, gesunde Alternative zu bieten:
1. Niedrigschwellige „Brücken“ statt ideologischer Hürden
- Fokus auf das Praktische (Projekt- statt Gesinnungsebene): HELFA verlangt oft das Bekenntnis zu einer bestimmten Weltsicht („Herzensebene“, Systemkritik). Die neue Struktur sollte rein handlungsorientiert sein. Man trifft sich, um Gemüse anzubauen, Werkzeug zu teilen oder sich bei der Kinderbetreuung zu helfen – unabhängig davon, was man politisch oder spirituell glaubt.
Kein „Wir gegen die Anderen“-Narrativ: Die neue Initiative sollte sich nicht als „Elite“ oder „Rettungsboot“ für Erwachte inszenieren. Eine offene, freundliche Sprache, die die Brücke zur normalen Nachbarschaft schlägt, nimmt Mitläufern die Angst vor sozialer Isolation.
2. Psychologische Sicherheit durch Transparenz und Verlässlichkeit
- Klare, schriftliche Spielregeln: Mitläufer fühlen sich in HELFA-Gruppen oft subtil verunsichert, weil informelle Machtstrukturen und Kals vage Vorgaben die Regeln bestimmen. Ein klarer, für alle einsehbarer Verhaltenskodex (z. B. auf Basis einer Vereinsordnung) gibt Struktur und das Gefühl von fairer Planbarkeit.
Geregelte Konfliktlösung (Mediation): Statt Konflikte zu psychologisieren oder auf mangelnde spirituelle Reife zu schieben, braucht es gewählte, rotierende Ansprechpartner für Streitschlichtungen. Das signalisiert: „Hier wirst du bei Problemen nicht fallengelassen oder beschuldigt.“
3. Organische und dezentrale Bindung (Echter Schutz vor Guru-Kult)
- Rotierende Rollen: Es darf kein Gesicht, keinen festen „Vorsitzenden auf Lebenszeit“ und keine moralische Instanz im Zentrum stehen. Aufgaben (Moderation, Organisation, Finanzen) sollten regelmäßig wechseln. Das nimmt der Klientel die Projektionsfläche für einen neuen „Guru“.
Demokratische Mitbestimmung (Soziokratie): Mitläufer sind oft konfliktscheu. Strukturen wie die Soziokratie oder das Konsensierungsprinzip erlauben es auch leisen Mitgliedern, anonym oder ohne Druck ihre Meinung einzubringen. Das Gefühl, wirklich gehört zu werden, bricht die emotionale Abhängigkeit von Kals Urteil auf.
4. Rechtliche und finanzielle Legalität als Erleichterung
- Sichere Rahmenbedingungen (z.B. eingetragener Verein/e.V.): Viele Mitläufer spüren insgeheim ein Unbehagen wegen der rechtlichen Grauzonen beim komplett geldlosen Tauschen in informellen Netzwerken. Ein offizieller, gemeinnütziger Verein bietet einen schützenden rechtlichen Rahmen (Haftungsausschluss, klare Satzung). Das nimmt die unterschwellig vorhandene Angst vor rechtlichen Konsequenzen.
5. Das „Schenken“ erden: Pragmatische Tausch- und Hilfssysteme
- Geben und Nehmen im Gleichgewicht: Das reine, bedingungslose Schenken bei HELFA führt oft dazu, dass wenige Kompetente ausgenutzt werden und Mitläufer ein schlechtes Gewissen haben, weil sie weniger beitragen können. Ein transparentes, faires System (z. B. einfache Zeittauschbörsen: 1 Stunde Gartenarbeit gegen 1 Stunde Nachhilfe) nimmt die Scham und gibt das Gefühl, ein wertvoller Teil des Ganzen zu sein.
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